Februar 8

Kleines Mädchen auf großer Reise…

Am Dienstag den 31.01.2017 ging es dann um 4:15 los. Auf zum Hamburger Flughafen in Begleitung meiner Familie und meines Freundes. Dort angekommen war ich so nervös, dass ich mich mit dem großen Rucksack wirklich wie ein kleines Mädchen auf einer großen Reise fühlte, doch nachdem ich den Abschied am Flughafen überstanden hatte und auch durch die Sicherheitskontrollen durch war, wurde ich zunehmend gelassener und genoss den Ausblick auf die große weite Welt vom Flugzeug aus. 

Durch die Zeitverschiebung von 9 Stunden, war ich ,in Vancouver angekommen, ziemlich erledigt und sobald ich im Immigrationsbüro meine Arbeitserlaubnis stolz in den Händen hielt, wollte ich erstmal nur noch schlafen und so machte ich mich auf dem Weg zum Hostel. 

Nach dem Motto erst die Arbeit dann das Vergnügen erledigte ich am nächsten Tag erstmal alles Organisatorische und war stolz, dass ich 4 Stunden später eine kanadische Steuernummer, ein Konto und eine Prepaid SIM Karte organisiert hatte. Nachmittags machte ich mich dann auf dem Weg zum English bay, um bei herrlichstem Sonnenschein auch was von Vancouver zu sehen.

Mit diesem Sonnenuntergang ging dann der erste Tag in Vancouver für mich vorbei und ich fühlte mich in der Stadt sehr wohl. 

Eine weitere große Attraktion in Vancouver ist der Stanley Park, den ich am nächste Tag besichtigte, wobei man sagen muss das es mehr ein Wald in mitten der Großstadt ,als ein Park ist und so hat man nur mit ein paar Metern den Großstadttrubel hinter sich gelassen. 

Nach zwei wunderschön sonnigen Tagen in Vancouver folgte dann typisch kanadisches Wetter… Schnee. Wobei mir mehrfach erklärt wurde, dass Schnee im Februar für Vancouver total ungewöhnlich ist und in den Massen nur alle 8 Jahre mal vorkommt. 

Vom Hostel aus fing ich dann auch schon an mich um die Bewerbungen für einen Job zu kümmern, sodass ich gemäß der „walk in“ Methode einfach in die Geschäfte ging und mein Lebenslauf abgab, in der Hoffnung, dass dabei irgendwie ein Job rausspringt. 

Nachdem ich vier Nächte im Hostel verbracht hatte und durch den Jet Lack regelmäßige um 5 Uhr morgens wach wurde, machte ich mich auf den Weg zu Vince, den ich über die webside „couchsurfing“ kennengelernt hatte und bei dem ich netterweise für 3 Nächte übernachten konnte. An unserem ersten Abend nahm er mich dann zum Tanzen mit und so lernte ich einerseits noch sehr viele nette Leute kennen und wurde mit dem „East Cost Swing Dance“ vertraut gemacht. 

Die nächsten Tage verbrachte ich dann vorallem damit Parks in der Nähe von Vince‘ Haus zu besichten, von wo aus ich auch eine schöne Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Berge hatte.

 Eigentlich hatte ich geplant nach der Zeit bei Vince weitere 4 Nächte bei einem anderen Gastgeber von couchsurfing zu bleiben, da ich mich allerdings nachdem er das 4 Bier geleert hatte und anfing davon zu sprechen, dass er ja in ein Hotel mit mir fahren könnte nicht ganz sicher fühlte, machte ich mich am nächsten Tag direkt auf dem Weg. 

Glücklicherweise hab ich jetzt eine alleinerziehende Mutter gefunden, bei der ich kostenlos bleiben kann und mich im Gegenzug ab und zu mal um ihren Hund oder ihre Kinder kümmer. 

So hab ich in der ersten Woche festgestellt, dass das Reisen einfach planlos verläuft. Die eine Tür schließt sich, dafür öffnet sich eine Neue. Das ist auf jeden Fall die Freiheit und das Abenteuer beim Reisen. 



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Veröffentlicht8. Februar 2017 von Hanna in Kategorie "Allgemein

2 COMMENTS :

  1. By Petra on

    Traumhafte Bilder – Nachschub erwünscht!
    Schön geschrieben, so macht das „mitreisen“ Spaß! Weiter so, liebe Hanna, bis zum nächsten Bericht liebe Grüße und alles Gute für Dich auf Deiner großen Reise!

  2. By Steffi on

    Das sieht echt super aus! Weiterhin viel spass und pass auf dich aus!
    Lg, steffi

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